Das vierte ifp-Kommentarseminar

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Kommentare zu schreiben, ist für Anfänger nicht immer leicht. Am „Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V.„, der katholischen Journalistenschule, üben wir wieder ein einfaches Rezept.

Ende März, in München.

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Und das habt ihr gelernt – hier sind eure Ein-Satz-Zusammenfassungen:

  • Es gibt ein klares Rezept, um Kommentare zu schreiben
  • Gegenargumente müssen rein, können aber direkt entkräftet werden
  • Wir sollten uns von der Meinung, die wir in einem Kommentar vertreten, distanzieren können.
  • Man muss das Gegenargument mindestens genauso gut kennen wie die eigenen.
  • Man investiert fast mehr Zeit in die Vorbereitung und Recherche als in das eigentliche Schreiben.
  • Die These gehört an den Anfang.
  • Keine Ironie, das gehört in die Glosse.
  • Rhetorische Fragen sehr sparsam verwenden.
  • Man braucht einen kleinen Gottkomplex beim Schreiben: Man sollte so tun, als wäre die eigene Meinung die allgemeine Wahrheit.
  • Jeder Absatz hat einen neuen Gedanken.
  • Das beste Argument in den letzten Absatz.
  • Wenn einem zu einem Thema gar nichts mehr einfällt, dann kann man immer noch das Thema in Frage stellen.

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